Kalendář všech akcí

Kalendář akcí najdete na samostatné stránce.

Geistliches Ausmaß

„Wenn wir auf bestimmten Wegen treten, dann hat man das Gefühl, dass wir unsere Tritte in abgewischte Spuren derjenigen setzen, die hier vor Jahrhunderten gingen.“ So schrieb Jan Cep vor etwa fünfzig Jahren. Er war einer der besten böhmischen Schriftsteller, die damit genau beschrieb, wie Pilgern in verschiedenen Glauben und geistlichen Systemen zu verstehen ist. Wie können versuchen, dies auf Grund der Aussage ein bisschen aufklären.

„Unsere Tritte setzen“ heißt – es ist nicht möglich nur „teilweise“ unterwegs sein, denn unser Gedächtnis, unsere Augen, unser Körper oder unsere Finger, alles ist beim Gehen mit allen Sinnen, die Seele mit dem Körper, unser Inneres mit der Welt, in der wir leben, verbunden.

„Bestimmte Wege“ heißt – kein Weg ist gleich und man kann unter den Wegen unterscheiden, sowohl nach ihren Zielen als auch nach ihren Verläufen – genauso wichtig.

„Man hat das Gefühl“ heißt – man besitzt nichts! Man hat aber das Gefühl, dass man doch etwas hautnah hat, was schon fast zum Antasten ist. Es kann jedoch bei jeder Gelegenheit verschwinden und man muss daran immer aufpassen. Beim Pilgern werden wir sicher sein, dass das „unsere“ ist nicht selbstverständlich und man muss immer vorsichtig mit alles umgehen.

„Abgewischte Spuren“, „vor Jahrhunderten“ – nicht mal unsere Spuren sind ewig, aber es kann da von uns etwas übrig bleiben, was zwar nichtberührbar ist, aber was wichtig für diejenigen sein kann, die auf die Welt nach uns kommen. Wir werden zu Gliedern von der Kette, die unsere Vorfahrten mit unseren Nachkommen verbindet.

Dies alles kann uns Pilgern lehren. Wir können den Gott mit verschiedenen Worten ansprechen oder ihm absichtlich aus verschiedenen Gründen ausweichen.

Pilgern selbst kann auch verschiedenartig wehrgenommen werden – je nach unserer Natürlichkeit. Die so genannten Peregrinen nehmen es als Richten ans Ziel, denn sein Wesen richtet ständig direkt zu einem bestimmten Ziel. Die so genannten Viatoren lassen zu, dass sie unterwegs verlaufen, abbiegen, umgehen können. Sie können sogar schmerzhaft voran gehen, aber ihr Pilgern hat immer den Sinn und ist von Bedeutung. Beide Weisen des Wegeerlebens können vollwertig sein. Es gilt jedoch eine Bedingung (auf lateinisch conditio sine qua non): Pilgern muss ein echtes Pilgern sein und auf keinen Fall zu einer Sportleistung, Gesellschaftsnotwendigkeit oder Arznei gegen Langeweile. Jeder Pilger muss von etwas Größerem geleitet werden. Katholische Christen sprechen über eine bestimmte Öffnung für Wunder, über den Eintritt des Gottes in unsere Leben mittels heiligen Befürworter, also denjenigen, in deren Spuren man Füße legt. Diejenigen, die in etwas Andere glauben, die es anders erleben können oder anders nennen, aber es ändert jedoch nichts an dem Grundlegenden.

mg

Hvězdicové putování po Via Nově

[21. 7. 2013]

Bavorský tým Via Nova Vás zve v neděli 21. července 2013 za labyrintem setkání

Celá zpráva…

Odpočinek pro poutníky

[11. 7. 2013]

Na kameni z bavorské žuly k posezení (i poležení)…

Celá zpráva…

Archiv aktualit

Archiv toho, co se dělo, najdete na samostatné stránce.

Partnerský projekt
Pilgerweg VIA NOVA

Copyright © 2010 RRA Šumava a Karel Viták (www.dva.cz). Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike Informace z těchto stránek podléhají licenci Creative Commons BY-NC-SA.